Unsere Praxis ist unter anderem auf Implantologie spezialisiert und von der Zahnärztekammer Hessen zertifiziert:

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (LZKH).

Außerdem habe ich 2016 erfolgreich einen Master in „Oraler Implantalogie und Parodontologie“ absolviert. Ich freue mich mein Wissen und meine langjährige Erfahrung für die Gesundheit meiner Patientinnen und Patienten einsetzen zu können.

Implantologie ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten befasst. Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden, um fehlende Zähne zu ersetzen. Diese Implantate bieten eine stabile Basis für feste (permanente) oder herausnehmbare (prothetische) Zahnersätze.

Aufbau eines Zahnimplantats

  1. Ein Zahnimplantat besteht in der Regel aus drei Hauptkomponenten:
  2. Implantatkörper: Eine Schraube oder Zylinder aus Titan oder Keramik, die im Kieferknochen verankert wird.
  3. Abutment (Aufbau): Ein Verbindungselement, das das Implantat mit der Krone verbindet.
  4. Krone: Der sichtbare Teil des Zahnersatzes, der auf das Abutment gesetzt wird und wie ein natürlicher Zahn aussieht und funktioniert.

Indikationen

Implantate können in verschiedenen Situationen eingesetzt werden:

  • Ersatz einzelner Zähne ohne die Nachbarzähne zu beeinträchtigen.
  • Schließen von größeren Zahnlücken, indem mehrere Implantate gesetzt werden.
  • Stabilisierung von Prothesen, um besseren Halt und Komfort zu bieten.

Gängige Therapieformen

1. Einzelzahnimplantate

  • Ersatz eines einzelnen fehlenden Zahns durch ein Implantat und eine darauf befestigte Krone.
  • Erhalt der benachbarten Zähne, da diese nicht beschliffen werden müssen.

2. Mehrfachimplantate

  • Einsatz mehrerer Implantate zur Stabilisierung von Brücken oder zur vollständigen Versorgung eines zahnlosen Kiefers.
  • Option für festsitzenden Zahnersatz bei größeren Zahnlücken.

3. Sofortimplantation, verzögerte Sofortbelastung

  • Einsetzen des Implantats unmittelbar nach der Extraktion eines Zahns oder maximal zwei Monate danach.
  • Reduziert die Behandlungszeit und ggf. die Anzahl der chirurgischen Eingriffe.

4. Sofortbelastung, verzögerte Sofortbelastung

  • Die Krone oder Prothese wird unmittelbar oder kurz nach dem Einsetzen des Implantats aufgesetzt.
  • Verkürzt die Zeit bis zur Wiederherstellung der Funktion und Ästhetik.
  • Ist an besondere Bedingungen geknüpft.

5. All-on-4®- und All-on-6®-Konzepte

  • Strategische Platzierung von vier oder sechs Implantaten im zahnlosen Kiefer, um eine vollständige Prothese zu stützen.
  • Kosteneffiziente und weniger invasive Lösung für Patienten ohne Zähne.
  • Ist an besondere Bedingungen geknüpft.

6. Mini-Implantate

  • Kleinere Implantate, die oft bei Patienten mit geringerer Knochensubstanz verwendet werden.
  • Können für die Stabilisierung von Prothesen verwendet werden.

Der Behandlungsablauf

1. Diagnostik und Planung

  • Klinische Untersuchung, Röntgenaufnahmen und oft auch 3D-Bildgebung (CT oder DVT) zur Planung der Implantatposition. – Backwards Planing.
  • Erstellung eines individuellen Behandlungsplans.

2. Chirurgischer Eingriff

  • Vorbereitung des Kieferknochens und Einsetzen des Implantats.
  • Der Eingriff erfolgt meist unter örtlicher Betäubung und kann ambulant durchgeführt werden.

3. Einheilphase (Osseointegration)

  • Zeitspanne (mehrere Wochen bis Monate), in der das Implantat in den Knochen einheilt und eine stabile Verbindung eingeht.
  • Provisorischer oder umgearbeiteter vorhandener Zahnersatz kann in dieser Phase getragen werden.

4. Anbringen des Abutments und der Krone

  • Nach erfolgreicher Einheilung wird das Abutment befestigt und die endgültige Krone angepasst und eingesetzt.
  • Der Zahnersatz wird so gestaltet, dass er sich in Funktion und Aussehen nahtlos in das natürliche Gebiss einfügt.

Vorteile von Zahnimplantaten

  • Langlebigkeit: Bei guter Pflege können Implantate viele Jahre oder sogar lebenslang halten.
  • Stabilität und Komfort: Bieten einen festen Sitz und fühlen sich wie natürliche Zähne an.
  • Erhalt des Kieferknochens: Verhindern den Knochenschwund, der nach Zahnverlust auftreten kann.
  • Ästhetik: Können oft so gestaltet werden, dass sie von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden sind.

Nachsorge

  • Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt zur Überprüfung und Reinigung.
  • Gute Mundhygiene, einschließlich gründlichem Zähneputzen und Verwendung von Zahnseide oder Interdentalbürsten.

Die Implantologie hat sich zu einer etablierten und erfolgreichen Methode entwickelt, um Zahnverlust funktional und ästhetisch hochwertig zu behandeln. Moderne Techniken und Materialien ermöglichen individualisierte Lösungen, die den Bedürfnissen und Wünschen unserer Patienten gerecht werden.

(Hinweis: Bei diesen Erläuterungen war auch ChatGPT 4.0 behilflich.)

Näheres zur Implantologie können Sie – verständlich dargestellt – auch auf den Seiten der nachfolgend verlinkten Fachgesellschaft DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie) nachlesen.